Ich war zwei Jahr in Paris…

…aber das hat Alkoven noch nicht erlebt!

 

7 Vorstellungen von „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ mit über 1600 verkauften Karten – das war die erfolgreiche Bilanz des Alkovener Sommertheaters 2009. Insgesamt bedeutet dies eine Steigerung der Besucherzahlen von 25% im Vergleich zum Alkovener Sommertheater 2007. Dieses äußerst erfreuliche Ergebnis zeugt einerseits von der ansprechenden Qualität der Produktion, andererseits auch vom großen kulturellen Interesse des Alkovener Publikums, das offen für eine zeitgemäße Inszenierung war und zahlreich zu diesem thematisch sehr anspruchsvollen Drama erschienen ist.

Die Inszenierung von Regisseur Michael Eibensteiner faszinierte und überraschte das Publikum ebenso, wie die schauspielerischen Leistungen der 29 Laiendarsteller. Besonders die beiden Hauptcharaktere Michael Linzner (Herr von Rappelkopf) und Christian Lindorfer (Rappelkopfs Geist) wurden vom Publikum gefeiert. Sebastian Kreinecker sorgte als einfältiger Diener für viele Lacher und lieferte den Spruch des Jahres („Ich war zwei Jahr in Paris…“). Neben dem stimmigen Ensemble beeindruckten die Tanzchoreographie der Alpengeister von Sybille Bauer und die fahrbare Bühne, die unter der Leitung von Ernst Eibensteiner in vielen Stunden und mit großem Aufwand vieler Helfer aufgestellt wurde.

Das größte Alkovener Kulturprojekt dieses Jahres hat klar aufgezeigt, was in Alkoven im kulturellen Bereich alles möglich ist, wenn viele an einem Strang ziehen und es keine Rolle spielt, wie alt man ist, woher man kommt oder was man macht. Alle verfolgten - getragen von einer Welle der Euphorie - zielstrebig und motiviert ein Ziel. Umso erfreulicher war es, dass auch viel Unterstützung von außerhalb (Gemeinde, Bauhof, Unternehmen, Feuerwehr,...) gekommen ist. Jedenfalls machte dieses Event Lust auf mehr. Man darf also gespannt sein auf das nächste Alkovener Sommertheater 2011.