Theater

Alkovener Sommertheater

Alkovener Sommertheater 2017: Ein Sommernachtstraum

Der Sommernachtstraum zählt zu den bekanntesten Werken von William Shakespeare. Es ist eine märchenhafte Komödie rund um die Hochzeit des Athener Herzogs Theseus.

Eine Gruppe von mehr oder weniger talentierten Handwerkern will zu Ehren dieser Hochzeit ein Theaterstück einstudieren.  Sie treffen sich zur Probe im angrenzenden Zauberwald, wohin sich auch  zwei junge Paare mit kompliziertem Liebesstatus zurückziehen. 

Unglücklicherweise geraten alle unfreiwillig in einen Ehestreit des Elfenkönigspaares Oberon und Titania. Und weil der schelmische Puck, ein ständig Schabernack treibender Elf, auch seine Finger mit im Spiel hat, kommt es zu allerhand turbulenter Verwechslungen.

Schauspieler: Elisabeth Achleitner, Sophia Bruckner, Florian Föger, Marion Gratzl, Marlene Hartl, Andreas Huemer, Leo Kastler, Christian Klemens, Otmar Kraupatz, Sebastian Kreinecker, Anna Landertinger, Michelle Linzner, Monika Linzner, Bernadette Mahringer, Jonas Mahringer, Laurin Mahringer, Anna Maschek, Lisa Maschek, Manfred Penninger, Marcel Pölzl, Monika Prellinger, Rosi Schatzl, Michaela Schuhmann, Teresa Wiesmeyer, Lisa Wimmer

Musik: Magdalena Bocksleitner, Katharina Bocksleitner, Antonia Scheuringer, Susanna Mayrhofer, Magdalena Mayrhofer, Astrid Hinterberger

Regie: Michael Linzner und Karin Huemer Klinger

Licht: Helmut Janacs

Bühnenbild: Jürgen Grünauer, Peter Kerschbaummayr, Ulrich Stoiber, Klaus Wimmer

Kostüme: Selina Klien, Ulrike Frimmel, Helga Jekl

Maske: Michaela Schuhmann, Hanna Rahman

Produktionsleitung: Wolfgang Frimmel


Alkovener Sommertheater 2015: Don Juan

Don Juan ist berüchtigt für seinen ausschweifenden Lebensstil und als Eroberer junger Herzen. Nur mit der Treue will es nicht so recht klappen, wie auch Donna Elvira  feststellen muss, nachdem sie flugs von Don Juan aus dem Kloster entführt wurde. Selbst seine Mutter verzweifelt zusehends am Sohnemann und seinem zügellosen Leben, und ihre schwersten Geschütze prallen an ihm ab wie an Teflon. Auch sein Diener Sganarell fürchtet wegen neuer klösterlichen Eskapaden bereits die göttliche Vergeltung. Docherst als Donna Elvira’s Brüder zum Halali auf Don Juan blasen wird es richtig brenzlig für den Lebemann. Ist Don Juan noch zu retten?

Die Geschichte des Don Juan - von Molière literarisch verarbeitet - bildet die Grundlage des diesjährigen Alkovener Sommertheaters. Mit vielen komischen Einfällen gespickt, lässt Regisseur und Kabarettist Michael Eibensteiner Molières Komödie nun in neuem Licht erscheinen.

Schauspieler: Otmar Kraupatz, Philipp Breitenberger, Rosi Schatzl, Julia Taubner, Elfriede Kampl, Peter Kerschbaummayr, Leo Kastler, Anna Landertinger, David Stelzhammer, Christian Klemens, Sophia Bruckner, Michael Linzner, Sieglinde Ortmayer, Marlene Hartl, Marion Gratzl, Andreas Huemer, Markus Ortmayer, Siegfried Lippnig, Monika Linzner

Regie: Michael Eibensteiner

Technik: Wolfgang Frimmel

Bühnenbild: Ernst Eibensteiner

Kostüme: Helga Jekl

 

Alkovener Sommertheater 2011: Landeshauptstadt Alkoven

Eine bemerkenswerte Theateraufführung mit engagierten Laiendarstellern

Es erfordert eine gehörige Portion Mut, selbst eines engagierten Theaterregisseurs, ein Stück zur Aufführung zu bringen, das auf einen Text aufbaut, der vor 2400 Jahren von einem griechischen Komödienschreiber erstellt wurde und heute noch Interesse wecken soll. Noch größeren Mut und Können verlangt es, um hinter dem Stück eine politische Satire unserer Zeit zu entfalten. Und das war eigentlich die Absicht von Michael Eibensteiner, als er mit Bürgern des Ortes, die unter der Woche ihrer Arbeit nachgehen, Zustände der Politik, nicht nur in Alkoven sondern ganz allgemein im Lande, persiflierend zu Aufführung brachte. Zum Erfolg kann man ihm und allen Darstellern nur gratulieren.

Wenn darin ein Vogelvolk verwirrt herumfliegt, devot vor den Machtträgern buckelt, im Wutzustand keine Worte mehr findet, um den Ärger auszudrücken, wird deutlich dass wir, die Menschen unserer Demokratie gemeint sind, die sich dem Machtträger, wer immer er sei, unterwerfen. Dieser ruft den Zuschauern zu, er suche nur die Macht um der Macht willen.

Wenn der Schwan „Komplexos“, der mit seinem aufgestauten Zorn auf den „Bürokrates“ einstürmt und nur durch den Anführer der Vögel, bezeichnenderweise eine kluge Frau, dem „bienenfressenden Vogel“ vor Gewaltanwendung zurückgehalten wird, dann erinnert man sich an zorngeladene Leserbriefe in Tageszeitungen.  Die in Spatzen verwandelten Menschen ärgern sich über „Geschichten, die stinken“; der Bienenfresserin gelingt es in bewundernswerter Art, ihre Untertänigkeit in verkrüppelter Haltung zweieinhalb Stunden lang zum Ausdruck zu bringen. Erst am Ende befreit sie sich von den Zwängen in einer befreienden künstlerischen Tanzszene. Das muss die „Elite“, der „Politiker Redefreund“ und der Bürokrat „Bürokrates“ über sich ergehen lassen. Dennoch versuchen sie mit Hilfe des trotz allem lustigen Vogelvolkes als neue Machtträger aufzutreten.

So etwa kann man die politische Satire, die als Komödie angekündigt wurde, sehen. Auch wenn sich alles in der am Ende neu gegründeten „Landeshauptstadt Alkoven“ abspielt, scheint der Name Alkoven und die Akteure austauschbar für viel Orte und Personen im Lande. Hoffentlich haben alle in der Ortspolitik Tätigen, insbesondere die Gemeinderäte aller politischen Parteien, sich das bemerkenswerte Theaterstück mit großartigen Amateurdarstellern angesehen. Interessant wäre es gewesen, wenn sie der Einladung Michael Eibensteiners gefolgt wären, mit ihren Vögeln, den Bürgern über die politische Satire und das politische Leben in der „Landeshauptstadt Alkoven“ zu diskutieren. Aber zu dieser Stunde einer politischen Bildung ist es nicht gekommen.

Dr. Robert Steiner
 

Elite: Christian Lindorfer, Otmar Kraupatz, Sieglinde Ortmayer, Sabrina Welisch, David Stelzhammer

Vögel: Sybille Bauer, Florian Föger, Michael Linzner, Siegfried Lippnig, Anna Landertinger, Mareike Wögerer, Elisabeth Achleitner, Katharina Eibensteiner, Sophia Bruckner, Lisa Kreinecker, Lisa Wimmer, Sandra Käfer, Lena und Anja Kerschbaummayr, Marlene Hartl, Matthias Kreinecker, Peter Kerschbaummayr, Markus Ortmayer

Menschen: Rosi Schatzl, Martina Käfer, Gerhard Lesslhumer,  Roman Ebmer, Angelika Gruber, Ulrike Kerschbaummayr, Sebastian Kreinecker, Teresa Wiesmeyer, Lukas Wögerer


Regie und Text: Michael Eibensteiner

Technik: Wolfgang Frimmel, Markus Ortmayer

Choreographie: Sybille Bauer

Bühnenbild: Ernst Eibensteiner

Kostüme: Martina Paschinger, Helga Jekl, Inge Eibensteiner

 

Alkovener Sommertheater 2009: Der Alpenkönig und der Menschenfeind


Ich war zwei Jahr in Paris……aber das hat Alkoven noch nicht erlebt!

7 Vorstellungen von „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ mit über 1600 verkauften Karten – das war die erfolgreiche Bilanz des Alkovener Sommertheaters 2009. Insgesamt bedeutet dies eine Steigerung der Besucherzahlen von 25% im Vergleich zum Alkovener Sommertheater 2007. Dieses äußerst erfreuliche Ergebnis zeugt einerseits von der ansprechenden Qualität der Produktion, andererseits auch vom großen kulturellen Interesse des Alkovener Publikums, das offen für eine zeitgemäße Inszenierung war und zahlreich zu diesem thematisch sehr anspruchsvollen Drama erschienen ist.

Die Inszenierung von Regisseur Michael Eibensteiner faszinierte und überraschte das Publikum ebenso, wie die schauspielerischen Leistungen der 29 Laiendarsteller. Besonders die beiden Hauptcharaktere Michael Linzner (Herr von Rappelkopf) und Christian Lindorfer (Rappelkopfs Geist) wurden vom Publikum gefeiert. Sebastian Kreinecker sorgte als einfältiger Diener für viele Lacher und lieferte den Spruch des Jahres („Ich war zwei Jahr in Paris…“). Neben dem stimmigen Ensemble beeindruckten die Tanzchoreographie der Alpengeister von Sybille Bauer und die fahrbare Bühne, die unter der Leitung von Ernst Eibensteiner in vielen Stunden und mit großem Aufwand vieler Helfer aufgestellt wurde.

 

Schauspieler: Michael Linzner, Christian Lindorfer, Otmar Kraupatz, Sieglinde Ortmayer, Florian Föger, Anna Landertinger, Christina Wiesmeyer, Sebastian Kreinecker, David Stelzhammer, Karl Leimlehner, Gabriel Schuhmann, Martin Schönauer, Rosi Schatzl, Lilli Achleitner, Katharina Eibensteiner, Sandra Käfer, Lisa Kreinecker, Sabrina Welisch, Teresa Wiesmeyer, Lukas Wögerer, Mareike Wögerer, Sophia Bruckner, Sybille Bauer, Franziska Niedermayr, Marlene Hartl, Vivien Lustig, Roman Ebmer, Siegfried Lippnig

Regie: Michael Eibensteiner

Technik: Wolfgang Frimmel, Ernst Eibensteiner

Choreographie: Sybille Bauer

Bühnenbild: Ernst Eibensteiner

Kostüme: Martina Paschinger, Helga Jekl

 

Alkovener Sommertheater 2007: Romeo + Julia

2007 fand erstmals ein Sommertheater in Alkoven statt, bei dem, unter der Regie von Obmann Michael Eibensteiner, 29 AlkovnerInnen aus drei Generationen auf der Bühne standen, davon 16 zum ersten Mal.

Nach einer intensiven zweimonatigen Probezeit fand am 23. August 2007 die Premiere von Romeo + Julia im Kulturtreff. Alkoven statt. Das Premierenpublikum, darunter Landtagspräsidentin Angela Orthner und Konsulent Josef Haiböck von der Grenzlandbühne Leopoldschlag, zeigte sich vom Ergebnis überrascht und beeindruckt. In den vielen Rückmeldungen wurden die schauspielerischen Leistungen, die Inszenierung und die Vermischung von klassischen mit modernen Theaterelementen als besonders interessant hervorgehoben.

Aufgrund des großen Andrangs wurde eine 6. Vorstellung angehängt, die jedoch schon vor dem offiziellen Kartenverkauf bereits wieder ausverkauft war. Außerdem gab es zwei geschlossene Vorstellungen für die Gewerkschaft der Gemeindebediensten des Bezirkes Eferding und für Schüler der Hauptschule Alkoven, HAK Eferding und dem Stiftsgymnasium Wilhering. Insgesamt haben in 8 Vorstellungen  1.635 Zuschauer (verkaufte Karten) Romeo + Julia gesehen. Dies ist ein schöner Erfolg für unseren Verein.

Schauspieler: Sebastian Kreinecker, Anna Landertinger, Christina Wiesmeyer, Rosi Schatzl, Anton Paschinger, Karin Wolfesberger, Michael Eibensteiner, Gabriel Schuhmann, Martina Paschinger, Christian Lindorfer, Mario Eibensteiner, Siegfried Lippnig, Gerhard Pfoser, Karl Leimlehner, Otmar Kraupatz, Maximilian Niedermayr, Martin Schönauer, Johannes Eibensteiner, Lisa Kreinecker, Sonja Lindenmaier, Sabrina Welisch, Lisa Wimmer, Sophia Bruckner, Franziska Niedermayr, Teresa Wiesmeyer, Iris Zeininger

Regie: Michael Eibensteiner

Technik: Wolfgang Frimmel

Choreographie: Sybille Bauer

 

Jugendtheater

Im September 2015 wurde mit dem Stück "Weltwunderwelt" unter der Leitung von Angelika Gruber und Ulli Kerschbaummayr erstmals ein Jugendtheaterprojekt initiiert. 

Weltwunderwelt (von Gerald Rett) - September 2015

Die erste Liebe ist etwas Besonderes – jedoch nicht immer ganz einfach. Wenn dann noch soziale Netzwerke wie Facebook, WhatsApp und Instagram sowie digitale Technologien ins Spiel kommen, kann das die Emotionen ganz schön in Aufruhr bringen. Soll man den Schritt mit einem realen Partner tatsächlich wagen, oder ist vielleicht einem virtuellen Partner, dessen Profil exakt auf den eigenen Wunsch zugeschnitten ist, der Vorzug zu geben? Genug Stoff jedenfalls für ein Theaterstück, das die Themen Liebe und virtuelle Welt miteinander verbindet und in sieben Episoden die realen und fiktiven Lebenswelten der heutigen Jugend porträtiert.

18 junge SchauspielerInnen aus Alkoven präsentierten „Weltwunderwelt“ von Gerald Rett - ein Stück nicht nur für Jugendliche, sondern für alle, die jung geblieben sind, oder schon immer wissen wollten, was jetzt eigentlich „ko scho ge on“ wirklich bedeutet.

 

Zwerg Werk

Das Kindertheaterprojekt „Zwerg Werk“ soll ein erster wichtiger Schritt sein, Menschen von Kindheit an einen Zugang zu regionaler Kultur zu ermöglichen, sie dafür zu begeistern und aktiv zu fördern.  Den Kindern soll eine positive Kulturerfahrung mit Theater geboten werden.

Theater von Kindern und vor allem auch für Kinder ist das Motto von „Zwerg Werk“. Verwirklicht wird es dadurch, dass diese Inszenierung im Kultursaal der Gemeinde für Schulen und Kindergärten vorgeführt wird, auf einer Bühne wie in einem richtigen Theater. Aber auch die Erwachsenen und vor allem die Familien sollen im Rahmen einer Abendvorführung nicht zu kurz kommen.

Die Inszenierungen beinhalten ebenfalls Tanz, der ins Theaterstück verpackt wird um Spannung zu erzeugen und die Stimmung auszudrücken und zu verstärken. Ziel des Projektes ist es, das Thema auch tänzerisch zum Ausdruck zu bringen. Die Kinder sollen dabei ein Gefühl für Körper und Raum bekommen. Das Tanzen soll die Fantasie der Kinder anregen. Dies geschieht nicht nur durch gemeinsam erarbeitete Choreografien, sondern auch durch bestimmte tänzerische Improvisationsaufgaben.

Zornröschen (von Michael Eibensteiner) - 2013

"Zwerg Werk" heisst das Kindertheaterprojekt des Vereins theater.bewusst.sein, das erstmals 2010 mit dem Theaterstück „Als der Wald zu flüstern begann“ von Michael Eibensteiner stattfand. 2013, erarbeiteten erneut 13 junge Alkovenerinnen und Alkovener im Alter von 9 bis 14 Jahren das neue Theaterstück „Zornröschen“ von Michael Eibensteiner unter der Regie von Ulli Kerschbaummayr.

Das Stück handelt von der Prinzessin „Zornröschen“, welche keinerlei Grenzen in ihrem Verhalten und ihrem Handeln kennt. All ihre Mitmenschen, sprich der gesamte Hofstaat samt den Eltern, bekommen die negativen Auswirkungen davon zu spüren. Durch ihre grenzenlose Unzufriedenheit zieht sie auch den Zorn ihrer verwandten Feen-Tanten auf sich und wird schließlich verwünscht. Sie fällt in einen tiefen Schlaf, aus dem sie nur ein Kuss eines liebenden Mannes retten kann.

Die Schlossbewohner denken aber gar nicht daran, Zornröschen aus ihrem Schlaf zu befreien. Im Gegenteil feiern sie nun das Ende ihres Martyriums. Wird es doch noch ein glückliches Ende für Zornröschen geben? Das Publikum entscheidet!

Schauspieler: Elisabeth Achleitner, Katharina Eibensteiner, Tatiana Giritzer, Mareike Wögerer, Daniela Ratzenböck, Anja Kerschbaummayr, Michaela Schuhmann, Marcel Pölzl, Jannis Call, Lena Kerschbaummayr, Anna Auer, Michelle Untertrifaller

Regie: Ulli Kerschbaummayr

 

Als der Wald zu flüstern begann (von Michael Eibensteiner) - 2010

17 junge Alkovenerinnen und Alkovener im Alter von 6 bis 12 Jahren erarbeiteten mit Sybille Bauer und Michael Eibensteiner im Sommer 2010 das Theaterstück „Als der Wald zu flüstern begann“ (von Michael Eibensteiner).

Das Stück thematisierte den Klimawandel, die Ausbeutung der Natur und die katastrophalen Folgen, von denen wir alle betroffen sind. Ein aufregender Kampf zwischen Natur und Mensch wurde auf der Bühne schauspielerisch und tänzerisch von den 17 Kindern dargestellt, letztlich mit einem hoffnungsvollen Ende für die Natur.

Schauspieler: Lilli Achleitner, Anna Auer, Jasmin Brackmann, Jannis Call, Katharina Eibensteiner, Tatjana Giritzer, Christian Giritzer, Michelle Gratzl, Wendeline Höftberger, Sandra Käfer, Anja Kerschbaummayr, Lena Kerschbaummayr, Julian Alexander Mann, Yvonne Elisabeth Reisinger, Michaela Schuhmann, Manuel Tossmann